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<pre>Im Vergleich zu den sich nunmehr ankündigenden Gästen scheint somit selbst der mit seinem Schicksal hadernde VfL geradewegs vom Glück verfolgt zu sein: Immerhin konnten sich die Wölfe zuletzt zumindest bei einigen Unentschieden deutlich über Wert verkaufen.  <p> VfB-Coach Hannes Wolf war dementsprechend gelaunt: „Ich hätte mir in der Offensive schon eine andere Haltung gewünscht. Wir versuchen normal immer, von der Mentalität und Intensität her auf dem höchsten Niveau zu spielen. Das haben wir vorne heute nicht gemacht. Das ist enttäuschend.“  <p>  Auswärts war bislang nämlich tote Hose. In vier Spielen setzte es vier Niederlagen – die jüngste davon am vergangenen Sonntag in Mainz (1:2). <p> Umso vielversprechender mutet nun die Ausgangsposition gegen Freiburg an, gegen den es in den bisherigen acht Heimspielen lediglich eine Schlappe setzte (2 Siege, 5 Remis). <p>  Entsprechend glücklich kann sich der Verein schätzen, dass nicht auch noch der Bundesliga-Auftakt daneben ging. Obwohl die Spieler insbesondere in Leverkusen nicht mehr den frischesten Eindruck hinterließen, waren die ersten beiden Partien für äußerst solide vier Zähler gut.  </pre>


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<pre>Um zunächst einmal wenigstens für den Verbleib im obersten Drittel im Gespräch zu bleiben, hat der Klub mit Sicherheit auch einen Dreier gegen den einstmals großen Nachbarn eingeplant, dem man schon in den letzten Vergleichen mit diebischer Freude das veränderte Kräfteverhältnis unter die Nase rieb.  <p> Derweil die Rothosen ihren Punktestand innerhalb kürzester Zeit nahezu verdreifachen konnten, schloss auch der VfL das völlig verkorkste Jahr 2016 versöhnlich ab. Dank der finalen Siege gegen Frankfurt und Gladbach blieb dem Team zumindest das Überwintern auf einem Abstiegsplatz erspart.  <p>  Dass es gegen die sich nach dem Wiederanpfiff steigernden Fuggerstädter dennoch nur zu einem Zähler reichte, ist auf die bis zum Schluss angezogen gebliebene Handbremse zurückzuführen: In gewohnter Weise vermied es Pal Dardai, für einen möglichen Dreier aufs Ganze zu gehen. <p> Somit dürfen die Hessen nun auch vor der Partie bei den als heimstark geltenden Kraichgauern durchaus frohen Mutes sein — zumal sich schon in die jüngsten Heimspiele der TSG so mancher ungewohnte Fehler eingeschlichen hat. <p>  Wohl auch deshalb weil der Niederländer ein neues System spielen lässt. Jahrelang agierte das „Wolfsrudel“ im 4-2-3-1-System, doch gegen Frankfurt ließ Jonker in der neuen 3-4-2-1-Formation spielen. Auch weil es keine Verstärkungen für die offensiven Außenbahnen gibt.  </pre> 


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<pre> Vier Spiele, null Punkte, Platz 17! Der VfB Stuttgart hat trotz aller Aufbruchsstimmung den Saisonstart komplett in den Sand gesetzt. Auch unter Neo-Coach Alexander Zorniger befinden sich die Schwaben im Tabellenkeller. Eigentlich war die Zielsetzung eine ganz andere, doch die Realität sieht alles andere als gut aus, einmal mehr ist Abstiegskampf angesagt.  <p> Nun erweist sich die heimische Wirsol Rhein Neckar-Arena für solch ein Unterfangen aber als denkbar schlechter Ort, sind die Kraichgauer doch bislang die einzige Bundesliga-Mannschaft, welche vor heimischem Publikum noch keinen Sieg davontragen konnte.  <p>  Ungeachtet der in Aussicht gestellten Besserung dürften sich die Gäste aber schon vom Termin in Gelsenkirchen einiges erhoffen: Immerhin hatte sich bei den Bayern nicht zum ersten Mal angedeutet, dass auch in solchen Bonus-Spielen durchaus etwas möglich ist. <p>  Da die Wahrscheinlichkeit, dass beide Szenarien eintreffen, doch äußerst gering ist, dürfte der VfB wohl noch ein kleine Schonfrist erhalten. Nichtsdestotrotz sollten die Stuttgarter danach trachten, die anhaltende Negativ-Serie zu beenden. <p>  Schließlich sicherte sich der FCA mit jener Nullnummer im vergangenen Mai endgültig den lange Zeit auf der Kippe stehenden Klassenverbleib.  </pre>


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<pre> für die vorläufige Krönung dieser Entwicklung hatte nun der vorwöchige 2:0-Erfolg in Gelsenkirchen gesorgt — schließlich war die geenterte Veltins-Arena zuvor etliche Jahre lang ein rotes Tuch.  <p> Video: Augsburger Erklärungsversuche für die niederschmetternde Heimpleite gegen Werder Bremen. (Quelle: YouTube/FC Augsburg)   <p> Der VW-Klub schrammte damit denkbar knapp an der sportlichen Katastrophe vorbei. Keiner will sich ausmalen, was im Falle eines Abstiegs passiert wäre. In der jüngsten Seuchensaison verbrauchte der VfL mit Dieter Hecking und Valerien Ismael gleich zwei Trainer, erst Nummer drei Andries Jonker konnte die „Wölfe“ vor dem Worst Case-Szenario bewahren. <p>  Keine Verschnaufpause für den FC Augsburg: Zum bereits dritten Mal in Folge steht den Fuggerstädtern eine englische Woche ins Haus. Zeichnete zunächst die Europa League für die Mehrfachbelastung verantwortlich, so ist es nun die Bundesliga, die mit einer Doppelrunde die Weinzierl-Elf auch nach dem Europacup-Aus auf Trab hält.  <p> Nachdem gleich der Auswärts-Premiere ein 3:1-Sieg in Köln in beschieden war, blieben die Rothosen in den folgenden zehn Anläufen ohne jeden Dreier; zwei Unentschieden und acht Pleiten offenbaren, warum es derzeit so brenzlig um das Bundesliga-Urgestein von der Elbe steht.  </pre>


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<pre> Neben Dirk Schuster haben schließlich auch etliche Spieler die Hessen verlassen, die für die Wundertaten der vergangenen Jahre verantwortlich waren: Die hier entstandene Lücke dürfte von Norbert Meier & Co nicht zuletzt auch in mentaler Hinsicht beim besten Willen nicht zu schließen sein.  <p> Die überzeugenden Auftritte gegen Schalke, Hertha und Freiburg bekamen zuvor schließlich durch die Bank das neue Gesicht der Niedersachsen zu sehen; von dem eidgenössischen Trainer bekommt die kürzlich noch von Selbstzweifeln zerfressene Mannschaft sukzessive die Wankelmütigkeit ausgetrieben.  <p>  Zugleich warnt Reschke aber auch: „Wir dürfen jetzt nicht die Ruhe verlieren.“ <p>  für das anstehende Aufeinandertreffen sehen die Wettanbieter die Ausgangslage allerdings komplett ausgeglichen. Anhand der Wettquoten ist im Prinzip kein Favorit erkennbar.  <p> Die beiden Startniederlagen gegen Köln und Hamburg müssen den Neuanfang jedoch bereits nach den ersten 180 absolvierten Minuten in Frage stellen — um die Aufbruchsstimmung irgendwie zu retten, kommt des VfB deshalb nun an einem Erfolg gegen die gleichfalls noch sieglose Eintracht praktisch gar nicht mehr herum.  </pre>


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